Presse Aktuell

 

Main Echo 1/2016

taxi heute 11/2015

AKTION MENSCH 10/2014

50 Jahre Aktion Mensch

AMF-Bruns unterstützt Jubiläumsfeierlichkeiten

 

Unter dem Motto „Schon viel erreicht. Noch viel mehr vor.“ feierte die Aktion Mensch am

7. Oktober 2014 im Berliner „Kosmos“ mit ihren Mitgliedern, den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und dem ZDF, sowie vielen Gästen, Freunden und Förderern ihr 50-jähriges Bestehen. AMF-Bruns unterstützte als Firmenpartner das Fest und zeigte damit zugleich, dass ihr das Thema Inklusion besonders am Herzen liegt. "Wir wünschen der Aktion Mensch, dass sie sich auch in Zukunft so engagiert für die Belange von Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche sowie für ein selbstverständliches Miteinander aller Menschen in der Gesellschaft einsetzt", sagte Geschäftsführer Gerit Bruns.

 

Als Festredner gratulierte Bundespräsident Joachim Gauck der Soziallotterie, die seit Gründung  im Jahr 1964 insgesamt mehr als 3,5 Milliarden Euro an soziale Projekte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche weitergeben und 2,4 Milliarden Euro an die Gewinner ausschütten konnte.

 

"Wir freuen uns sehr, dass die Firma AMF-Bruns zum Gelingen der inklusiven Jubiläumsfeier beigetragen hat und bedanken uns dafür ganz herzlich", so Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar.


BUSMAGAZIN 7/2014

Deutsche Behinderten Zeitschrift 4/2014

KuReWa 6/2014

Ostfriesen Zeitung 27.2.2014

KuReWa 1/2014

KuReWa 3/2013

Inclusive 3/2013

handi-cab suisse 12/2013

VWN Aktuell 3/2013

KuReWa 4/2013

INKLUSIV 4/2013

HANDICAP 2/2013

http://www.handicap.de
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TAXI 5/2013

http://www.taxi-zeitschrift.de/amf-bruns-crashtest-fuer-rueckhaltesysteme-1262316.html
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Rollstuhl Kurier 4/2013

http://www.escales-verlag.de/rollstuhl-kurier/
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Seniorenheim Magazin 2/2013

Martin Braxenthalter fährt einen Volkswagen T5 mit einem K90 active

 

Hinten: Simone Brüsewitz, Bernd Gäthke. Vorne: Gerd Schmees, Martin Braxenthaler, Dr. Stefan Pfeifer.

 

 

Er ist ein Mann mit vielen Plänen – und mit einem Fahrzeug, das ihn bestens unterstützt. Martin Braxenthalter, zehnfacher Goldmedaillengewinner bei den Paralympischen Winterspielen, fährt einen Multivan.

 

Am 10. Oktober 2011 war der sportlich vielseitige Bayer, der seit 1994 querschnittgelähmt ist, zu Gast bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover, um seinen neuen Multivan Highline in Empfang zu nehmen. Ausgerüstet ist der Wagen mit einem Kassettenlift "K90 active", einer Sitzschienenverlängerung sowie einem Handbediengerät für Gas und Bremse. Dr. Stefan Pfeiffer (Leitung Marketing Kommunikation, Volkswagen Nutzfahrzeuge), Simone Brüsewitz (Leitung Sponsoring und Kooperationen, Volkswagen Nutzfahrzeuge), Bernd Gäthke (Leiter Vertrieb an Sonderabnehmer, Volkswagen Nutzfahrzeuge) sowie Gerd Schmees (Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung im Vertrieb, Volkswagen Nutzfahrzeuge) ließen es sich nicht nehmen, bei der Fahrzeugübergabe an Martin Braxenthaler im Kundencenter dabei zu sein. Mit Volkswagen Nutzfahrzeuge verbindet den Weltklasse-Athleten eine langjährige Partnerschaft. So hat Martin Braxenthaler als prominenter Nutzer auch beim Fotoshooting für eine Broschüre mitgewirkt, mit der Volkswagen Nutzfahrzeuge die Vorteile des Multivan und des Caddy für Menschen mit Behinderung präsentiert. Im Interview verrät er, was ihn am Multivan überzeugt und wie sich der Wagen in seinem Alltag bewährt.

 

 

Herr Braxenthaler, seit über einem Jahr fahren Sie einen Multivan. Jetzt nehmen Sie Ihren neuen Multivan Highline in Empfang. Was ist neu für Sie an diesem Fahrzeug?

 

Martin Braxenthaler: Mein neuer Multivan Highline ist ausgestattet mit einem Kassettenlift "K90 active". Das ist verglichen mit dem bisherigen Kassettenlift eine neue, überarbeitete Version. Sein großer Vorteil besteht darin, dass er sehr klein und kompakt gebaut und in Fahrtrichtung befahrbar ist. Das heißt, auch wenn einmal ein anderes Fahrzeug nah daneben parkt, habe ich trotzdem die Möglichkeit, über den Kassettenlift in den Multivan einzusteigen. Das ist ideal, denn das Fahrzeug werde ich so noch besser im Alltag verwenden können – zum Beispiel, wenn ich als Vater mit meinem Kind unterwegs bin. Mit dem "K90 active" kann ich mit Kind auf dem Schoß in den Multivan einfahren und das Kind in den Sitz packen – ohne fremde Hilfe.

 

 

Über welche speziellen Ausstattungen außer dem Kassettenlift "K90 active" verfügt Ihr Multivan noch?

 

Martin Braxenthaler: Der neue Multivan, der für mich vorbereitet wurde, ist außer mit dem Kassettenlift mit dem sogenannten Slider versehen, der Sitzschienenverlängerung für den Fahrersitz. Damit kann ich im Wagen problemlos und mit genügend Beinfreiheit auf den Fahrersitz überwechseln und selbstverständlich auch wieder zurück, vom Fahrersitz in den Rollstuhl. Gas und Bremse bei dem mit einem Automatikgetriebe ausgestatteten Multivan bediene ich per Hand. Das System stammt vom Hersteller Veigel. Ich nutze es schon seit längerer Zeit und habe die Funktionsweise und die Handhabung zu schätzen gelernt.

 

 

Abgesehen von der Spezialausstattung, was überzeugt Sie an den Fahrzeugen von Volkswagen Nutzfahrzeuge? Was gefällt Ihnen am besten, wenn Sie an den Multivan denken?

 

Martin Braxenthaler: Der Multivan überzeugt mich durch sein Design, seine Fahrleistung und seine Ausstattungen – alles zusammengenommen ist er ein wahnsinnig attraktives Auto. Man hat einen vollwertigen Pkw, mit dem man sehr angenehm reisen kann. Durch die erhöhte Sitzposition reist man natürlich auch entspannter, weil man den ganzen Verkehr auf der Straße um sich herum viel übersichtlicher wahrnimmt. Für mich ist es immer besonders angenehm, in der aufrechten Position im Multivan zu sitzen. Für mich ist das wesentlich entspannter, gerade bei längeren Reisen – wie in einem Pkw. Ohnehin unterscheidet sich der Multivan Highline, was Komfort und Sicherheitsausstattungen angeht, in keiner Weise von einem hochwertigen Pkw.

 

 

Der Innenraum im Multivan ist sehr flexibel, im Highline lassen sich bis zu sieben Sitzplätze variabel anordnen. Viel Raum für Rollstuhl und Sportgeräte – für Sie auch ein wesentlicher Vorteil?

 

Martin Braxenthaler: Ja, auf alle Fälle! Ein Fahrzeug muss immer zum eigenen Leben passen. Wenn man aktiv mit einem Handicap lebt, das heißt in meinem Fall, wenn man immer einen Rollstuhl dabei hat, ist es extrem wichtig, dass der Innenraum groß ist – aber auch variabel. Ich kann mit wenigen Handgriffen die Sitze verschieben, kann das Fahrzeug so anpassen, wie es gerade in meine Alltagssituation passt. Ich kann zum Beispiel meinen Rollstuhl einladen und gleichzeitig auch mein Ski-Equipment, ein Handbike oder andere Sportgeräte. Und trotzdem ist immer noch genug Platz für Mitfahrer, meine Familienangehörigen oder andere Passagiere. Kinder sicher im Multivan zu transportieren ist übrigens auch kein Problem, da ein Kindersitz wie der Maxi Cosy über den Kassettenlift bequem ins Innere des Multivans befördert werden kann. Wenn ich mich mal schnell um meinen Sohn kümmern muss, kann ich meinen Fahrersitz zu meinem Kind drehen und bin dann für ihn da.

 

 

Sie haben sich Ende letzten Jahres entschlossen, keine Skirennen mehr zu fahren, das heißt für die tägliche Fahrt zum Skitraining benötigen Sie den Multivan nicht mehr. Jetzt sind Sie Trainer des deutschen Paralympic-Skiteams.

 

Martin Braxenthaler: Ich habe nach zwölf Jahren Leistungssport im deutschen Paralympic-Skiteam beschlossen mich umzuorientieren und stelle mich neuen Herausforderungen, immer mal etwas extremere Geschichten. Nach wie vor trainiere ich sehr hart und besonders mit dem Handbike möchte ich mich die eine oder andere Herausforderung angehen – das bedeutet, nach wie vor nutze ich den Multivan täglich, um zum Training zu fahren und letztlich mein alltägliches Leben zu bewältigen. Aber auch als Co-Trainer des deutschen Paralympic-Skiteams – in den Job bin ich nach meiner aktiven Laufbahn quasi nahtlos übergegangen – habe ich permanent jede Menge Sportequipment dabei: Monoski, Skiausrüstung, Handbike. Gerade in der Übergangszeit hab ich vormittags Skitraining auf dem Gletscher und nachmittags Handbiketraining im Tal. Das zeigt, wie vielseitig mein Leben ist und wie vielseitig der Multivan seinen Dienst leisten muss.

 

 

Sie sprechen von "extremeren Geschichten", die Sie jetzt vorhaben. Was bedeutet das genau?

 

Martin Braxenthaler: Meine Ziele beim Handbikesport liegen weniger im Rennsport, sondern darin, über die Berge zu fahren. Ich habe schon einmal eine Alpenüberquerung gemacht, von meiner Heimat Traunstein aus bis nach Bozen in Südtirol. Auf dieser Route lag auch der Großglockner, der höchste Berg Österreichs. Ich kann mir vorstellen, ein Land von Nord nach Süd oder von Ost nach West zu durchqueren. Oder dem Verlauf eines Flusses zu folgen, von der Quelle bis zur Mündung – das Ganze gepaart mit einer Aktion, die im Hintergrund steht. Da gibt es genug Herausforderungen. Ein paar Projekte hab ich in Planung, allerdings will ich momentan dazu noch nicht so viel verraten.

 

 

Angesichts Ihrer Schilderungen ist klar, dass die Funktionalität des Multivan für Sie eine große Rolle spielt. Wie wichtig sind Ihnen Aussehen und Design?

 

Martin Braxenthaler: Jeder Mensch ist wählerisch und in unserer Gesellschaft ist der Gedanke, dass man einen Wagen fährt, mit dem man sich wohlfühlt und dessen Design und Ausstattung einem zusagen, besonders verankert. Bei beidem, Design und Ausstattung, ist der Multivan Highline ausgesprochen hochwertig. Es gibt nahezu alle Varianten, die vorstellbar sind, und ich denke, dass jeder, der sich für den Multivan interessiert, eine Konfiguration findet, die seinen Ansprüchen gerecht wird.

 

 

Sie sind Leistungssportler – fahren Sie auch gerne sportlich?

 

Martin Braxenthaler: Ja sicher! Jeder, der in seinem Leben mal was mit Geschwindigkeiten zu tun hatte oder einen Sport ausgeübt hat, bei dem es um Bestzeiten ging, dem liegt es im Blut, schnell unterwegs zu sein im Leben – und das selbstverständlich auch mit dem Auto. Für mich ist das wichtig, denn manchmal ist man einfach knapp in der Zeit oder es sind große Strecken zurückzulegen und da sind die Fahrleistungen des Multivan grandios. Mit bis zu 200 km/h zu reisen und trotzdem noch ein extrem sicheres und entspanntes Gefühl zu haben – das ist schon sehr zu würdigen. Nicht nur der Motor und das Getriebe sind ausschlaggebend, sondern auch die Sicherheit und das ganze Fahrverhalten. Es ist ja kein Lieferwagen, sondern ein vollwertiger Pkw mit vergleichbaren Fahrleistungen.

 

 

Welche Erfahrungen haben Sie am Steuer Ihres Multivan gemacht? Gibt es Reaktionen auf das Fahrzeug?

 

Martin Braxenthaler: Immer wieder kommt es zu Situationen, dass Leute sich gar nicht vorstellen können, wie ein Rollstuhlfahrer mit dem Multivan klarkommt – wie er einsteigt, wie er den Rollstuhl verladen kann. Oft werde ich auf dem Parkplatz gefragt: "Kann ich ihnen helfen?" und dann sage ich "Nein, vielen Dank". Schließlich muss es ja auch klappen, wenn keiner da ist. Ich nutze dann die praktischen Ausstattungen, in meinem Fall den Slider, fahre den Sitz ein Stück zurück, wechsle auf den Rollstuhl über, fahre den Lift aus und bin schon nach einer knappen Minute auf der Straße einsatzbereit. Ich habe auch schon einige Leute davon überzeugen können, welch ein vollwertiges, attraktives Fahrzeug der Multivan Highline ist. Der Rollstuhl gibt mir viel Mobilität wieder zurück, aber ganz wesentlich auch der Multivan. Einen verlässlichen Partner wie diesen brauche ich, um Mobilität im Alltag sicherzustellen.

 

 

Was sind Ihre nächsten Pläne?

 

Martin Braxenthaler: Die sportlichen Herausforderungen hab ich ja bereits beschrieben, da will ich mich einfach neuen Aufgaben stellen. Ich möchte gerne ein Zeichen setzen, vielleicht ein wenig als Vorbild dienen für Menschen, die möglicherweise erst seit kurzer Zeit ein Handicap haben, die noch nicht so sicher sind in ihrer neuen Situation – auch für andere, Menschen ohne Behinderung, die in einer Phase sind, in der sie sich nicht gut fühlen. "Man kann mehr, als man glaubt" oder "man kann mehr leisten, als man sich manchmal zutraut" – das sollte das Motto sein und das würde ich gern vermitteln. Andererseits gibt es für mich als frisch gebackenen Familienvater ja auch noch andere Herausforderungen – das und alles andere, was das Leben noch so mit sich bringt. Es wird nicht langweilig.

 

Herr Braxenthaler, vielen Dank für das Gespräch.

 

Quelle: Volkswagen Nutzfahrzeuge 

http://www.volkswagen-nutzfahrzeuge.de/de/kunden/menschen_mit_behinderung/messen_und_events/martin-braxenthaler-faehrt-multivan.html#none

Bildquelle: Fotograf Franz Fender

 

 

Rehatreff 6/2013

Deutsche Behinderten Zeitschrift 2/2013

KUREWA 2/2013

SicherheitsProfi Taxi 4/2013

Pro Vita 2/2013

Rollstuhl-Kurier 2/2013 - Behindertengerecht und preiswert!

KuReWa - Behindertengerechte Fahrzeuge von AMF-Bruns

Von links: Arthur Montada, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der BGW; Michael Spiertz vom Hilfsmittelsupport der v. Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel; Nicole Seifert, Kampagnenbotschafterin; Dr. Annette Niederfranke, Staatssekretärin im Bundesm
Von links: Arthur Montada, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der BGW; Michael Spiertz vom Hilfsmittelsupport der v. Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel; Nicole Seifert, Kampagnenbotschafterin; Dr. Annette Niederfranke, Staatssekretärin im Bundesm

Kampagne „sicher mobil“: Bewusstsein geschärft und Know-how vermittelt – BGW und DRS setzen Engagement für sichere Mobilität fort

Logo: sicher mobil

 

Mit einem Finale auf der RehaCare 2012 in Düsseldorf ist jetzt die Präventionskampagne „sicher mobil“ der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS) zu Ende gegangen. Initiatoren, Beteiligte und Gäste zogen eine positive Bilanz. Demnach hat die Kampagne auf mehreren Ebenen dazu beigetragen, das Bewusstsein für die sichere Mobilität mit dem Rollstuhl zu schärfen und das entsprechende Know-how zu erweitern. Erreicht wurde das durch über 100 Seminare, rund 20 Messeauftritte sowie Informationsmedien, Pressearbeit und politische Gespräche. Thematisch standen zwei Aspekte im Mittelpunkt: die Eigenmobilität von Rollstuhlnutzern und die Beförderung mit Kraftfahrzeugen.

Lob aus Berlin

Bei der Abschlussveranstaltung auf der RehaCare würdigte unter anderem Dr. Annette Niederfranke, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die Initiative von BGW und DRS: „Mobil bleiben, mobiler werden und sich sicher bewegen. Das sind überzeugende Ziele der Kampagne 'sicher mobil'. Sie unterstützt Chancengleichheit und Inklusion. Denn wir wollen, dass Menschen mit Behinderung ein selbstständiges und unabhängiges Leben führen können.“ Deshalb und wegen der überzeugenden Konzeption habe das BMAS die Schirmherrschaft über die Kampagne „sicher mobil“ übernommen. Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, hob hervor, dass in der Kampagne Kompetenzen geschult wurden, die es Menschen mit Behinderungen erleichtern, die bereits bestehenden Möglichkeiten sicherer Mobilität zu nutzen.

Für Teilhabe sorgen

Die Initiatoren der Kampagne machten in Düsseldorf noch einmal deutlich, warum sie sich für die sichere Mobilität von Menschen mit Behinderungen engagieren. „Für die Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben sind Mobilität und vor allem Sicherheit bei der Mobilität unabdingbare Voraussetzungen“, erklärte Arthur Montada, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der BGW. Die Berufsgenossenschaft hat mit diesem Thema in zweifacher Hinsicht zu tun: Zum einen gehört die Prävention von Unfällen und Gesundheitsgefahren in Einrichtungen der Behindertenhilfe zu ihrem Aufgabengebiet – zum anderen spielt die Mobilität mit Rollstuhl auch in der Rehabilitation nach Arbeits- oder Wegeunfällen eine Rolle.

Sport hilft

Ulf Mehrens, Vorsitzender des DRS, betonte die Bedeutung des Sports für die sichere Eigenmobilität von Rollstuhlnutzern: „Wenn jemand anfängt Rollstuhlsport zu betreiben, führt dies fast zwangsläufig zu mehr Sicherheit auch beim alltäglichen Umgang mit dem Gefährt.“ Mehrens verwies dazu auf die Erfahrungen seines Verbandes. Kampagnenbotschafterin Nicole Seifert, selbst Rollstuhlnutzerin, konnte das bestätigen: „Ich hatte das große Glück, durch den Sport sehr schnell ein sicheres Rollstuhlhandling zu erlernen“, so Seifert. „Dadurch habe ich auch für die Bewältigung des Alltags mein Selbstbewusstsein wiedererlangt.“

Seminare werden fortgesetzt

Was für die sichere Eigenmobilität mit dem Rollstuhl wichtig ist, vermitteln die in der Kampagne entwickelten ein- bis zweitägigen Trainings für Beschäftigte in Reha-Einrichtungen und in der Behindertenhilfe sowie für Rollstuhlnutzer selbst. Ferner geht es in den modular aufgebauten Schulungen um das gesundheitsbewusste Helfen – von kleinen Handreichungen bis zur Beförderung von Rollstuhlnutzern in Kraftfahrzeugen. Die individuell zusammenstellbaren Seminare kommen Teilnehmerbefragungen zufolge gut an. Michael Spiertz vom Hilfsmittelsupport der v. Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel berichtete auf der RehaCare: „Die Trainings haben uns wirklich weitergeholfen. Und da sie als Inhouse-Schulungen angeboten wurden, konnten wir uns einerseits ressourcenschonend, andererseits immer mit Bezug auf unsere eigenen Rahmenbedingungen fortbilden.“ Angesichts der positiven Resonanz aus den Einrichtungen übernimmt die BGW die „sicher mobil“-Schulungen nach der Kampagne in ihr reguläres Seminarprogramm.

 

Neues Projekt: „kompetent mobil“

Darüber hinaus haben BGW und DRS ein weiteres Projekt zur Mobilität von Menschen mit Behinderungen gestartet – wieder in Kooperation mit dem BMAS. Unter der Überschrift „kompetent mobil“ erweitern die Initiatoren nun den Fokus auf Menschen mit geistigen, kognitiven und psychischen Einschränkungen und entwickeln im ersten Schritt ein Curriculum zur Mobilitätskompetenz auf dem täglichen Weg zur Arbeit und im Betrieb selbst.

 

12.20.2012

Quelle: http://www.bgw-online.de

ISO 9001 zertifiziert

Qualität

Laut aktueller Auswertung einer repräsentativen Kunden-
befragung, bewerten 94% aller Kunden AMF-Bruns sehr gut oder gut!

 

 

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