Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen
Geschäftsbereich Hubmatik (Stand: 04/2017)

I. Geltungsbereich
(1) Unsere Lieferungen, Leistungen und Angebote erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Entgegenstehende allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers entfalten nur insoweit Wirkung, als sie diesen Bedingungen sowie den Regelungen in der Auftragsbestätigung nicht widersprechen oder wir haben ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch dann, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender oder von unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichender Bedingungen des Auftraggebers Lieferungen und/oder Leistungen vorbehaltlos ausführen.
(2) Alle Vereinbarungen, die zwischen uns und dem Auftraggeber zwecks Ausführung dieses Vertrages getroffen werden, sind schriftlich niederzulegen.
(3) Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen im Sinne des § 310 Absatz 1 BGB sowie gegenüber Privatpersonen.
(4) Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für alle künftigen Geschäfte, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.

II. Vertragsschluss
(1) Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Absprachen mit unseren Vertretern erhalten erst Rechtsverbindlichkeit, wenn sie von uns schriftlich bestätigt sind. Unseren Angeboten beiliegende Abbildungen und Zeichnungen sowie Gewichtsangaben sind als annähernd zu betrachten.
(2) Ein Vertrag mit dem Aufraggeber kommt erst durch unsere schriftliche als Auftragsbestätigung bezeichnete Annahme der Bestellung des Auftraggebers zustande. Weicht die Auftragsbestätigung von der Bestellung des Auftraggebers ab, so bestimmt sich der Umfang der vertraglich geschuldeten Leistungen nach der schriftlichen Auftragsbestätigung nebst ihren schriftlichen Anlagen abschließend, es sei denn, der Auftraggeber widerspricht dem Inhalt der Auftragsbestätigung unmittelbar nach ihrem Erhalt.
(4) Von uns übergebene Unterlagen und/oder gemachte Angaben, wie Abbildungen, Zeichnungen, Gewichts- und Maßangaben, sind nur verbindlich, sofern diese ausdrücklich als Vertragsbestandteil aufgeführt bzw. ausdrücklich auf diese Bezug genommen wurde.
(5) Das Eigentums- und Urheberrecht an Zeichnungen, Kostenvoranschlägen und sonstigen unseren Aufraggebern überlassenen Unterlagen verbleibt bei uns. Unsere Angebote und Unterlagen dürfen Dritten, insbesondere Konkurrenzfirmen, nicht zugängig gemacht werden und sind auf Verlangen zurückzugeben. Die Annahme eines Vertrages behalten wir uns trotz vorhergegangener Offerte in jedem Falle vor.
(6) Gegenüber Dritten sind die Unterlagen geheim zu halten, und zwar auch nach Beendigung des Vertrags. Die Geheimhaltungsverpflichtung erlischt erst, wenn und soweit das in den überlassenen Unterlagen enthaltene Wissen allgemein bekannt geworden ist. Verletzt der Auftraggeber schuldhaft die Geheimhaltungspflicht, so schuldet er eine Vertragsstrafe in Höhe von 50.000 €, die herabgesetzt werden kann, wenn er nachweist, dass die Verletzung unerheblich war.

III. Lieferzeit
(1) Die Lieferfrist beginnt mit der Absendung unserer Auftragsbestätigung, jedoch nicht vor Abklärung aller technischen Fragen des Auftrages und nicht vor Beibringung der vom Auftraggeber zu beschaffenden Unterlagen, Genehmigungen, Freigaben sowie vor Eingang einer vereinbarten Anzahlung. Die Lieferfristen in der Auftragsbestätigung gelten als unverbindlich. Die Einhaltung unserer Liefer- und/oder Leistungsverpflichtungen setzt auch ansonsten die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen des Auftraggebers, insbesondere aller vorbereitenden Maßnahmen und bauseitigen Leistungen aus diesem Vertrag voraus. Die Leistungsfrist verlängert sich entsprechend, wenn der Auftraggeber seine Verpflichtungen nicht erfüllt. Die Konstruktion beginnt erst mit Eingang der ersten Teilzahlung.
(2) Die Lieferfrist verlängert sich angemessen bei Maßnahmen im Rahmen von Arbeitskämpfen, insbesondere Streik und Aussperrung, sowie bei Eintritt unvorhergesehener Hindernisse, die wir nicht zu vertreten haben, soweit solche Hindernisse nachweislich auf die Fertigstellung oder Ablieferung des Liefergegenstandes oder dessen Aufstellung/Montage von erheblichem Einfluss sind und zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht vorhersehbar waren. Dies gilt auch dann, wenn die Umstände bei Zulieferern eintreten. Beginn und Ende derartiger Hindernisse werden wir dem Auftraggeber baldmöglichst mitteilen.
(3) Geraten wir aus Gründen, die wir zu vertreten haben, in Lieferverzug, so ist der Auftraggeber unter den gesetzlichen Voraussetzungen zum Rücktritt berechtigt. Eine Vertragsstrafe ist in keinem Fall geschuldet.
(4) Für unsere Haftung im Falle des Lieferverzuges gilt folgendes: Beruht der Verzug auf einer leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht oder sogenannten „Kardinalpflicht“, ist unsere Haftung auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden begrenzt. Ansonsten sind Schadensersatzansprüche bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Im Übrigen richtet sich die Haftung im Falle des Lieferverzuges nach den gesetzlichen Regelungen.
(5) Die vereinbarten Lieferfristen gelten als eingehalten:
a) Bei Lieferung ohne Einbau/Montage, sobald die betriebsfertige Sendung unser Unternehmen fristgemäß verlassen hat oder die Versandbereitschaft mitgeteilt ist.
b) Bei Lieferung mit Einbau/Montage, sobald der Liefergegenstand betriebsbereit ist.
Die Einhaltung unserer Lieferverpflichtung setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen des Auftraggebers voraus.
(6) Die Gefahr geht spätestens mit der Absendung der Liefergegenstände auf den Auftraggeber über, auch wenn wir frei Bestimmungsort liefern; bei Lieferung mit Einbau/Montage am Tage ihrer Betriebsbereitschaft.

IV. Annahmeverzug - Kündigung
(1) Für den Annahmeverzuges des Auftraggebers gelten die gesetzlichen Vorschriften. Sofern eine Handlung, Mitwirkung oder Beistellung des Auftraggebers vereinbart ist, gerät dieser in Annahmeverzug, wenn er die vereinbarte Handlung, Mitwirkung oder Beistellung innerhalb der ihm von uns gesetzten Frist nicht bewirkt. Gerät der Auftraggeber in Annahmeverzug, so können wir nach den gesetzlichen Vorschriften Ersatz unserer Mehraufwendungen verlangen (§ 304 BGB) oder vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz verlangen.
(2) Das Gleiche gilt, wenn der Auftraggeber seine Zahlungen einstellt oder das Insolvenzverfahren über sein Vermögen oder ein außergerichtliches Vergleichsverfahren beantragt wird.

V. Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Der in der Auftragsbestätigung angegebene Preis ist bindend. Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, es sei denn es handelt sich um Exportware, für die keine Umsatzsteuer auszuweisen ist.
(2) Die Preise gelten ab Werk ohne Verpackung. Diese wird zum Selbstkostenpreis berechnet, aber nicht zurückgenommen. Sofern im Einzelfall nicht etwas anderes vereinbart ist, schließt der Preis sonstige Leistungen und Nebenleistungen des Auftragnehmers (z. B. Montage, Einbau) sowie alle Nebenkosten (z.B. ordnungsgemäße Verpackung, Transportkosten einschließlich eventueller Transport- und Haftpflichtversicherung) nicht ein.
(3) Vom Besteller nach Auftragsbestätigung gewünschte Umänderungen in der Konstruktion des Liefergegenstandes können wir nur insoweit kostenlos berücksichtigen, als uns hierdurch keine Mehrkosten entstehen. Änderungen, die auf Wunsch des Auftraggebers vorgenommen werden, stellen wir ausnahmslos in Rechnung. Alle Zahlungen sind vereinbarungsgemäß zu leisten, frei unserer Zahlstelle, ohne irgendwelche Abzüge und wie auf der Rechnung angegeben.
(4) Sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt, werden Zahlungen mit Zugang der entsprechenden Rechnung fällig. Der Auftraggeber kommt 30 Tage nach Rechnungsdatum in Verzug, ohne dass es einer Mahnung durch uns bedarf.
(5) Aufrechnungsrechte stehen dem Auftraggeber nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von uns anerkannt sind. Außerdem ist der Auftraggeber zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechtes insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertrags-verhältnis beruht.
(6) Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Auftraggeber dann nicht zu, wenn es sich um geringfügige Gegenansprüche handelt, etwa wenn Teile der Dokumentation fehlen.

VI. Eigentumsvorbehalt
(1) Alle gelieferten Gegenstände bleiben bis zur Erfüllung sämtlicher Forderungen unser Eigentum (Vorbehaltsware). Das gilt auch, wenn Zahlungen auf besonders bezeichnete Forderungen geleistet werden.
(2) Be- und Verarbeitung der Vorbehaltsware erfolgen für uns als Hersteller im Sinne des § 950 BGB, ohne uns zu verpflichten. Die verarbeitete Ware gilt als Vorbehaltsware.
(3) Bei Verarbeitung, Verbindung oder Vermischung der Vorbehaltsware mit anderen Waren durch den Auftraggeber steht uns das Miteigentum an der Sache zu im Verhältnis des Rechnungswertes der Vorbehaltsware zum Rechnungswert der anderen verwendeten Waren.
(4) Erlischt unser Eigentum durch Verbindung oder Vermischung, so überträgt der Auftraggeber uns bereits jetzt die ihm zustehenden Eigentumsrechte an dem neuen Bestand oder der Sache im Umfang des Rechnungswertes der Vorbehaltsware. Er verwahrt sie unentgeltlich für uns. Die hiernach entstehenden Miteigentumsrechte gelten als Vorbehaltsware. Ist der Auftraggeber nicht derjenige, der die Verbindung oder Vermischung bewirkt, haftet er dafür, dass wir die vorstehenden Rechte erhalten.
(5) Der Auftraggeber darf die Vorbehaltsware nur im gewöhnlichen Geschäftsverkehr, zu seinen normalen Geschäftsbedingungen und solange er nicht in Verzug ist, veräußern, vorausgesetzt, dass er mit seinem Abnehmer einen Eigentumsvorbehalt vereinbart und dass die Forderungen aus der Weiterveräußerung auf uns übergehen. Zu anderen Verfügungen über die Vorbehaltsware ist er nicht berechtigt.
(6) Die Forderungen des Auftraggebers aus der Veräußerung der Vorbehaltsware werden bereits jetzt an uns abgetreten. Sie dienen in demselben Umfange zur Sicherung wie die Vorbehaltsware. Wird die Vorbehaltsware vom Auftraggeber zusammen mit anderen nicht von uns verkauften Waren veräußert, so gilt die Abtretung der Forderung aus der Weiterveräußerung nur in Höhe unseres Rechnungswertes der jeweils veräußerten Vorbehaltsware. Bei der Veräußerung von Waren, an denen uns Miteigentumsanteile zustehen, gilt die Abtretung der Forderung in Höhe dieser Miteigentumsanteile.
(7) Wird die Vorbehaltsware vom Auftraggeber zur Erfüllung eines Werk- oder Werklieferungsvertrages verwendet, so gelten für die Forderung aus diesem Vertrag vorstehende Bestimmungen entsprechend.
(8) Übersteigt der Wert der bestehenden Sicherheiten die gesicherten Forderungen um mehr als 10%, dann sind wir auf Verlangen des Auftraggebers insoweit zur Freigabe von Sicherheiten nach unserer Wahl verpflichtet.

VII. Gewährleistung – Pflichtverletzung – Verjährung
(1) Die Gewährleistungsrechte des Auftraggebers setzen voraus, dass dieser seinen gesetzlichen Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten nachgekommen ist. Grundsätzlich sind alle Lieferungen des Auftragnehmers sofort nach Eingang auf etwaige Schäden, offensichtliche Mängel und auf Vollständigkeit zu untersuchen. Etwaige Auffälligkeiten bei Verpackung, äußerem Anschein der Liefergegenstände sowie Anzahl der Packstücke sind unverzüglich zu dokumentieren (Fotos, Vi-deo) und dem Auftragnehmer binnen zwei (2) Werktagen per Email mitzuteilen. Dies gilt auch für später entdeckte Mängel.
Evtl. Schäden müssen zwingend auf dem Frachtbrief oder Übergabeformular schriftlich vermerkt, und dem jeweiligen Dienstleister gemeldet werden. Falschlieferungen oder Fehlteile müssen in-nerhalb von 3 Arbeitstagen an die AMF Kundendienstabteilung gemeldet werden.
(2) Bei Vorliegen eines Sachmangels innerhalb der Gewährleistungsfrist, dessen Ursache bereits im Zeitpunkt des Gefahrenübergangs vorlag, können wir als Nacherfüllung nach unserer Wahl den Mangel beseitigen oder eine mangelfreie Sache liefern. Das beanstandete Erzeugnis ist zur Instandsetzung an uns einzusenden. Die Kosten des billigsten Hin- und Rückversandes von/zur für die ursprüngliche Lieferung der Erzeugnisse vereinbarten Lieferadresse des Auftraggebers im Inland gehen zu unseren Lasten, sofern sich die Beanstandung als berechtigt erweist. Die Mängelbeseitigung erfolgt durch Austausch oder Instandsetzung der mangelhaften Erzeugnisse bei uns. Mängelbeseitigungen am Aufstellungsort erfolgen nur im Rahmen von besonderen Vereinbarungen. Schlägt die Nacherfüllung fehl, so ist der Auftraggeber nach seiner Wahl berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten (Rücktritt) oder den Lieferpreis durch Erklärung uns gegenüber zu mindern (Minderung).
(3) Werden unsere Betriebs- oder Wartungsanweisungen nicht befolgt, Änderungen an den Liefergegenständen vorgenommen, Teile ausgewechselt oder Verbrauchsmaterialien verwendet, die nicht den Original-Spezifikationen entsprechen, so entfällt die Gewährleistung und Haftung, sofern und soweit einer dieser Umstände einen Mangel bzw. Schaden herbeigeführt hat, es sei denn, dass der Mangel nicht in ursächlichem Zusammenhang mit den Veränderungen steht, sowie wenn Vorschriften für Versand, Verpackung, Einbau, Behandlung, Verwendung oder Wartung nicht befolgt werden, oder wenn fehlerhafte Montage bzw. Inbetriebsetzung durch den Aufraggeber oder Dritte vorliegt. Eine Haftung für normale Abnutzung (Verschleiß) ist ausgeschlossen. Insbesondere haften wir nicht für Veränderungen des Zustands oder der Betriebsweise unserer Erzeugnisse durch unsachgemäße Lagerung oder ungeeignete Betriebsmittel sowie klimatische oder sonstige Einwirkungen. Die Gewähr erstreckt sich nicht auf Mängel, die auf Konstruktionsfehlern oder der Wahl ungeeigneten Materials beruhen, sofern der Besteller trotz unseres vorherigen Hinweises die Konstruktion oder das Material vorgeschrieben hat. Für beigestellte Teile des Bestellers übernehmen wir keine Gewähr.
(4) Die Gewährleistungsfrist für Ansprüche und Rechte wegen Mängeln der Lieferungen und Leis-tungen – gleich aus welchem Rechtsgrund – beträgt unabhängig von dem Zeitpunkt, in welchem der Auftraggeber Mängelrügen erhebt, im Regelfall 24 Monate und beginnt mit Auslieferung in unserem Werk. Sie endet spätestens 36 Monate nach Übergabe. Diese Verjährungsfristen gelten auch für sämtliche Schadensersatzansprüche, die mit dem Mangel im Zusammenhang stehen, un-abhängig von der Rechtsgrundlage des Anspruches. Für Vereinbarungen zwischen einem Vertrags-partner und dem Endkunden übernimmt AMF Bruns keine Haftung.
(5) Eine Nachbesserung oder Ersatzlieferung führt nicht zum Neubeginn der Garantiedauer. Vo-raussetzung für die 24 Monate Garantie ist die Durchführung der jährlichen Wartung in einer von uns autorisierten Servicestelle, gemäß den Vorgaben unserer Bedienungsanleitung. Entsprechen-de Belege sind auf Verlangen vorzuweisen. Im Garantie- bzw. Gewährleistungsfall sind ausschließ-lich die AMF Bruns Originalteile zu verbauen. Werden unsere Betriebs-, Montage- oder Wartungs-anweisungen nicht befolgt, Änderungen an den Liefergegenständen vorgenommen, Teile ausge-wechselt oder Verbrauchsmaterialien verwendet, die nicht den Original-Spezifikationen entspre-chen, so entfällt die Gewährleistung und Haftung, sofern und soweit einer dieser Umstände einen Mangel bzw. einen Schaden herbeigeführt hat. Ausnahmen bedürfen unserer ausdrücklichen Zu-stimmung. Eine Haftung für normale Abnutzung und Verschleiß ist ausgeschlossen. Ausfall- und Mietwagenkosten, Ersatzbeschaffung oder sonstige Vermögensschäden sind ausgeschlossen.
(6) Voraussetzungen für die Durchführung von Gewährleistungsarbeiten sind:
- Hydraulische Kenntnisse
- Kenntnisse in der Einstellung / Justierung von mechanischen Baugruppen
- Erfahrungen in der Nachrüstung von mechanischen / hydraulischen Komponenten
- Empathie gegenüber eingeschränkten Personen (Erforderlich im Dialog mit dem Kunden bezüglich der Fehlerbeschreibung)
- Grundkenntnisse in der Elektrotechnik KFZ

- Für die Produktgruppe der hydraulischen Lifte ist eine Grundschulung im Hause AMF-Bruns erforderlich, technische Standardarbeiten (z.B. Erneuerung von Sicherung, Befestigen von Schraubverbindungen, Austausch von Leuchtmittel etc.) können nach Absprache auch oh-ne Schulung durchgeführt werden
(7) Folgende Angaben werden im Rahmen der Garantieabwicklung grundsätzlich benötigt:
- Produkt Typ
- Fabrikationsnummer
- Produktionsdatum
- Reparaturdatum
- Genaue Fehlerbeschreibung
- Genaue Reparaturbeschreibung
(8) Im Rahmen der Gewährleistung können Kosten für z.B. Austauschlieferung, Nachbesserung oder Reparatur durch Fremdunternehmen etc. nur übernommen werden, wenn dies vorher mit uns abgesprochen und genehmigt wurde. Ein eingereichter Garantiefall muss innerhalb von 4 Wo-chen seitens des Vertragspartners abgearbeitet und ggf. berechnet sein. Zur zusätzlichen Doku-mentation oder Fehlerbeschreibung können durch AMF Bruns weitere Dokumentationen oder Fotos angefordert werden – die unverzüglich vom Vertragspartner zur Verfügung gestellt werden müssen.
(9) AMF Bruns ist berechtigt, nicht fristgerecht eingereichte Garantieanträge abzulehnen. Bei Ab-lehnung eines Garantieantrags durch AMF Bruns hat der Vertragspartner die Möglichkeit das Mate-rial innerhalb von 14 Tagen zurückzufordern, andernfalls wird das Material verschrottet. In diesem Fall trägt der Vertragspartner die Transportkosten.
(10) Garantiearbeiten sollen zeitnah in einer autorisierten Servicestelle durchgeführt werden. In besonderen Fällen können Garantiearbeiten durch AMF Bruns oder deren Außendienstmonteure durchgeführt werden. Das Fahrzeug ist dazu jeweils kostenlos zur Verfügung zu stellen.
(11) Bei Rücklieferung eines Austauschteiles bitten wir Sie um Rücksendung innerhalb von 10 Ta-gen, da sonst eine Berechnung erfolgt (Achtung: Keine Express-Sendung; Kosten hierfür werden nicht übernommen). Ohne eine angeforderte Altteilrücksendung erlischt der Garantieanspruch. Erstattete Altteile gehen in das Eigentum von AMF Bruns über. Zurückgesandte Ware muss von Papieren begleitet werden (Kopie Garantieantrag, Rücklieferschein/ Kopie Lieferschein).
(12) AMF Bruns behält sich ausdrücklich das Recht vor, gestellte Garantieansprüche sachlich zu überprüfen. Die Angemessenheit von Material- und Lohnkosten wird geprüft. Mögliche Ablehnun-gen werden sachlich begründet. Vertragspartner haben im Schadenfall die Schadenminderungs-pflicht zu beachten. Bei unzureichender Mitwirkung des Vertragspartners hat AMF Bruns Anspruch auf Ersatz eines dadurch entstandenen Schadens. Im Falle eines Handelskaufs verweisen wir im Übrigen auf den § 377 HGB und die damit verbundenen Pflichten des Auftraggebers zum Erhalt jeglicher Gewährleistungsansprüche.

VIII. Haftungsbeschränkung
(1) Soweit nicht in diesen Bedingungen etwas anderes bestimmt ist, haften wir auf Schadensersatz und Ersatz der vergeblichen Aufwendungen im Sinne des § 284 BGB (nachfolgend „Schadensersatz“) wegen Verletzung vertraglicher oder außervertraglicher Pflichten nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen, bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wegen der Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos, der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, aufgrund zwingender Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz oder sonstiger zwingender Haftung. Der Schadensersatz für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen vorliegt oder wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder der Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos gehaftet wird. Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Bestellers ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.
(2) Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers – gleich aus welchen Rechtsgründen – sind ausgeschlossen. Wir haften deshalb grundsätzlich nicht für Schäden, die nicht am Liefergegenstand entstanden sind; insbesondere haften wir nicht für entgangenen Gewinn oder sonstige mittelbare Vermögensschäden des Auftraggebers. Eine Haftung für Ausfallschäden oder auch für Kosten einer vorübergehenden Ersatzbeschaffung, wie z.B. Mietwagenkosten, ist ausgeschlossen.
(3) Unberührt bleiben weitergehende Ansprüche bei arglistigem Verschweigen von Mängeln oder der Übernahme einer Beschaffenheits- und/oder Haltbarkeitsgarantie.

IX. Anzuwendendes Recht
Auf das Vertragsverhältnis findet deutsches Recht Anwendung.

X. Gerichtsstand, Erfüllungsort
(1) Gerichtsstand ist – sofern die Parteien Kaufleute sind – Hamburg.
(2) Sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt, ist unser Geschäftssitz Erfüllungsort.

XI. Salvatorische Klausel
Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt; der geschlossene Vertrag bleibt im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame, die dem Sinn und Zweck dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen wirtschaftlich am Nächsten kommt.

ISO 9001 zertifiziert

Qualität

Laut aktueller Auswertung einer repräsentativen Kunden-
befragung, bewerten 94% aller Kunden AMF-Bruns sehr gut oder gut!

 

 

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